Anwendungsspezifische

serienproduktion

CUSTOMCELLS® TÜBINGEN (CCT) – HIER ENTSTEHT EINE DER MODERNSTEN BATTERIEZELLEN-SERIENPRODUKTIONSSTÄTTEN EUROPAS

CUSTOMCELLS®gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Entwicklung spezieller Lithium-Ionen-Batteriezellen. Mit dem neuen Unternehmensstandort in Tübingen erweitert CUSTOMCELLS® nun das Leistungsportfolio und konzentriert sich neben der Beratung, der Elektrodenfertigung und der Prototypenentwicklung ab sofort im Rahmen des Förderprojektes KomVar am Tübinger Unternehmensstandort auf die Einrichtung einer Serienproduktion von qualitativ hochwertigen Lithium-Ionen-Batteriezellen in kleinen bis mittleren Volumen. Das vom BMWi geförderte Projekt wurde am 01.09.2019 offiziell genehmigt und forciert mit 8,2 Millionen Euro Gesamtvolumen (4,7 Millionen Fördersumme) über 24 Monate die Entwicklung einer „Kompetitiven Variantenfertigung für Lithium Akkumulatoren mit Dienstleistungscharakter zur Lithium-Ionen-Zellentwicklung und für die Produktion von Klein- und Mittelserien für Nischenmärkte.

KOMVAR – OFFIZIELLER PROJEKTSTART

Der offizielle Projektstart wird von einer 
KomVar-Eröffnungsveranstaltung am 18. Oktober 2019
am Unternehmensstandort in Tübingen begleitet.

Gründe für eine spezifische Batteriezellen-Fertigung in Deutschland

Lithium-Ionen-Batterien gelten als Schlüsseltechnologie für viele Bereiche der Industrie. Viele energieautonome Produkte differenzieren sich schon heute über die Qualität des Energiespeichers, wobei der überwiegende Gewinn der Leistungsfähigkeit auf die verwendeten Lithium-Ionen-Zellen zurückzuführen ist. Neben den großen Konsumproduktemärkten und den stark an Bedeutung gewinnenden Anwendungen im Automotive-Bereich, dringen auch immer mehr Nischenmärkte in den Vordergrund. Alle Märkte haben gemeinsam, dass die zunehmende Differenzierung der Produkte, die über den Energiespeicher erfolgt, was den Druck auf bisher etablierte Entwicklungs- und Anpassungszyklen, Entwicklungsergebnisse schneller in Produkte zu überführen, stark erhöht. Bisher findet die Zellentwicklung, wie auch die Produktion der Zellen, hauptsächlich in Asien statt. 

Diese Ausgangssituation stellt die Technologienutzer vor erhebliche Herausforderungen. Bereits jetzt gibt es auf dem Zellmarkt Versorgungslücken, die vor allem kleine und mittlere Unternehmen betreffen, die sich mit Zellen versorgen müssen. Darüber hinaus gibt es keine realistischen Optionen für Unternehmen, Zellen nach ihren spezifischen Vorgaben und Leistungsprofilen entwickeln und produzieren zu lassen, da die Abnahmemengen in Nischenmärkten geringer sind und entsprechend weniger attraktiv für die wenigen großen asiatischen Zellhersteller. 

Das Förderprojekt KomVar forciert die Lithium-Ionen-Zellfertigung am Standort Tübingen

Um diese Situation zu lösen, bedarf es neben einer Großserienfertigung für Zellen in Deutschland und in der EU auch Unternehmen, die eine kompetitive, variable Zellfertigung zur Produktion von Kleinserien und zur Herstellung von Entwicklungsserien anbieten kann. Das Projekt KomVar soll sich über eine Laufzeit von zwei Jahren mit der Entwicklung und Demonstration einer eben solchen Variantenfertigung beschäftigen. Das Projekt umfasst die Entwicklung und den Aufbau einer Demonstrator-Zellfertigung. Die Anlagen sollen in der Lage sein verschiedene Zelldesigns und Zelltechnologien in hoher Qualität in kleinen und mittleren Stückzahlen zu fertigen. In Zellproduktionsläufen werden während der Projektlaufzeit unterschiedliche Zelltypen in kleinen Serien von bis zu 1.000 Stück gefertigt und hinsichtlich ihrer Qualität überprüft. Daten zu Durchsatz, Wechselzeiten und Verbräuchen werden in diesen Testläufen aufgenommen. Diese Daten fließen in ein übergeordnetes Wirtschaftlichkeitskonzept, welches als Ergebnis des Projektes die generelle Machbarkeit des Konzeptes über einen im Vorfeld festgelegten angepeilten Zellpreis bestätigen soll.

Das Projekt stellt einen wichtigen Grundbaustein für die Aufholjagd der deutschen und europäischen Industrie im Bereich der Lithium-Ionen Zellentwicklung und Produktion dar, indem es weitere Kapazitäten, Wissen und Arbeitsplätze in diesem Bereich aufbaut und den Weg für neue Zellentwicklungen ebnet, die dann in Zellproduktionskapazitäten münden können.

KomVar - Die Verbundpartner

KOMVAR – DARSTELLUNG UND ZUSAMMENARBEIT DES PROJEKTKONSORTIUMS

Zur Zielerreichung wird sich ein KomVar Konsortium bilden, welches das bestehende Wissen auf dem Gebiet der Zellentwicklung in das Projekt einbringt und das Wissen anhand entsprechender Forschungsarbeiten ausbauen wird. Die MANZ AG verfügt über fundiertes Produktionswissen und bringt die bestehende Produktionsanlage am Unternehmensstandort in Tübingen als Forschungs- und Entwicklungsplattform in das KomVar-Projekt ein. Die MANZ AG wird im Projektkontext lediglich als Unterauftragnehmer und nicht als Partner in Erscheinung treten, da das Unternehmen im Besonderen die Großserienfertigung und starke Standardisierung und Modularisierung im Fokus der eigenen Entwicklung sieht und weniger die Produktion von entwicklungsnahen Anlagen. Die Produktionsplattform wird alle Schritte von der Elektrodenvereinzelung bis hin zum Verpacken des Zellköpers in die Pouch umfassen. 

Im Rahmen der projektbezogenen Realisierung (Elektrolyt-Befüllung, Voralterung und Entgasung der Zellen) erfolgt eine Unterbeauftragung der MANZ AG durch die CUSTMCELLS Itzehoe GmbH. So kann die gesamte Prozesskette abgebildet werden und die Darstellbarkeit des KomVar-Ansatzes vor allem im Hinblick auf die technische Umsetzbarkeit und die Kompetitivität garantiert und aufgezeigt werden. MANZ übernimmt somit die Entwicklung der KomVar-Anlagen nach den Vorgaben der CUSTOMCELLS Itzehoe, die sich auf die eigenen Erfahrungen der Marktlage sowie auf die vorhandenen Einblicke und bekannten Kundenforderungen der P3 Group in den Markt stützen. Nach der Entwicklung des Konzeptes und dem Auf- und Umbau der Anlagen in Tübingen wird die neu gegründete CUSTOMCELLS Tübingen GmbH (CCT) mit Materialien der CUSTOMCELLS Itzehoe entsprechende Testläufe an den Anlagen durchführen. Die Testläufe wiederum werden vom ZSW begleitet, um unter diesen speziellen neuen Bedingungen entsprechende Qualitätskonzepte abzuleiten und zu bewerten. 

Die aus den Testläufen entstandenen Zellen werden sowohl durch das ZSW als auch durch CUSTOMCELLS Itzehoe untersucht und charakterisiert, um diese dann mit dem bisherigen Kosten-, Qualitäts- Flexibilitätsmaßstab von CUSTOMCELLS und anderen Herstellern zu vergleichen. Parallel zu den Testläufen sollen praktische Informationen über die Aufwände zum Wechsel von Formaten und Zellchemien generiert werden, die in die Entwicklung eines ganzheitlichen Wirtschaftlichkeitskonzeptes, welches von CUSTOMCELLS und P3 erstellt wird, einfließen. Nach erfolgreichem Abschluss des KomVar-Projektes wird eine weitere Zusammenarbeit mit den assoziierten Partnern mit CUSTOMCELLS verfolgt. Des Weiteren stehen die Produktionskapazitäten nach Projektablauf interessierten Kunden zur Verfügung.

CUSTOMCELLS® TÜBINGEN HIGH-QUALITY BATTERIEZELLENFERTIGUNG

Mögliche Zellanforderungen

Konkurrenzlose Leistung

Optimierte Batteriezellen

Revolutionäres Zelldesign

Keyfacts

High-Energy Batteriezellen

ihrE ANSPRECHPARTNERIN CUSTOMCELLS® KOMVAR-PROJEKT

Dr. Daniela Werlich
CTO

Custom Cells Itzehoe GmbH
Fraunhoferstr. 1b
25524 Itzehoe

kontakt(at)customcells.de

ihr ANSPRECHPARTNER CUSTOMCELLS® Tübingen

Leopold König
CEO

Custom Cells Itzehoe GmbH
Fraunhoferstr. 1b
25524 Itzehoe

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ihr ANSPRECHPARTNER CUSTOMCELLS® Tübingen

Jan Diekmann
Head of Process Engineering

Custom Cells Itzehoe GmbH
Fraunhoferstr. 1b
25524 Itzehoe

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ihr ANSPRECHPARTNER CUSTOMCELLS® Tübingen

Benno Leuthner
Head of Project Planning

Custom Cells Itzehoe GmbH
Fraunhoferstr. 1b
25524 Itzehoe

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